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Mobile Endgeräte und Apps halten Einzug in die Medizin

Allgemein 6. August 2012 By

Fragen Sie ihre App oder ihren Apotheker |

There is an App for that sagt Apple. Auch im Gesundheitsbereich lautet die Devise immer öfter, Fragen sie Ihre App oder ihren Apotheker. Es gibt mittlerweile Applikationen für Patienten, Applikationen für Ärzte und andere medizinische Dienstleister, für Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Das Angebot reicht von einfachen Apps wie dem Pillenalarm zur Erinnerung an die pünktliche Medikamenten-Einnahme bis hin zu Apps mit komplexen Funktionen wie dem Abruf von Patientendaten bei der Visite am Krankenbett oder Sales- Produkt- und CRM-Apps im Pharma- und Medizin-Vertrieb.

Über 15 000 Apps sind derzeit in der Medizin-Rubrik des Apple App Stores verfügbar. Wurden gesundheitsbezogene Apps zunächst vorwiegend von Nutzern im privaten Bereich, zu Themen wie Fitness, Ernährung oder Entspannung, nachgefragt, steigt der Bedarf an professionellen Anwendungen rapide. Mit der med2click-App kann Wissen zu über 5000 Krankheitsbildern schnell und einfach abgerufen werden. Die Zusammenfassungen von Krankheitsbildern sind speziell auf die ärztliche Denk- und Arbeitsweise abgestimmt. Einer kürzlich durchgeführten Befragung von DocCheck zufolge sind bereits drei Viertel der Ärzte mit mobilen Geräten wie Smartphones, Tablet-PCs oder E-Books ausgestattet, und 59 Prozent der Ärzte nutzen Apps aus dem Medizin- und Healthcare-Bereich.

„Apps auf dem Smartphone oder auf Tablet-PCs ermöglichen eine intuitive Bedienung, sie haben eine spielerische Komponente, sind allzeit bereit und reduzieren Komplexität. Außerdem helfen Apps den Kontakt zwischen Arzt und Patient zu verbessern und den Zeitpunkt der ärztlichen Betreuung effizienter zu steuern. Für den Patienten bieten Apps die Möglichkeit einer stärkeren Partizipation und Transparenz hinsichtlich Wissen und Unterstützung (bspw. die Diabetes- & SchmerzTagebuch-Apps).

Das Fraunhofer First Instititut arbeitet derzeit gemeinsam mit der Charitee Berlin an einem telemedizinisch assistierten Trainings- und Therapiesystem für die Rehabilitation, welches ab Januar 2013 getestet wird und Smartphones-Apps eine zentrale Rolle spielen.

Weitere Potenziale mobiler Apps im medizinischen Umfeld werden sich in den nächsten 2-3 Jahren erst noch entfalten, vor allen Dingen weil der Einsatz von Massen-Smartphones sich als preiswerte universelle Plattform für telemedizinische Behandlung und Prävention geradezu anbieten.

Die plazz entertainment AG ist ein App Entwicklungs-Studio und Consultant, mit Focus auf mobile Applikationen. Best Apps für Kunden ist die Devise bei der Entwicklung von mobilen Apps im Entwicklungs-Center in Erfurt.


Jürgen Mayer

Juergen Mayer is CEO at plazz AG. He has a degree in business economy and his professional experiences include T-Online, ProSiebenSat1 Media AG and ten years with Yahoo! Juergen is or had been a board member of various online companies. Furthermore he is founder and shareholder of its own vertical content portfolio exklusiv-golfen.de and exklusiv-muenchen.de.

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