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Freistaat Thüringen erkennt Potential im App-Markt

Allgemein, Mobile Market 18. April 2013 By

Zum 3. Studiotalk “Industrial Apps als Wirtschaftsfaktor” hat Marion Walsmann, Ministerin für Bundes- und Europa-Angelegenheiten sowie Chefin der Staatskanzlei, Vertreter aus der Thüringer Wirtschaft, Hochschule und Politik geladen.

Mehr als 1,7 Mrd. Apps wurden in Deutschland in 2012 aus den führenden Appstores geladen. Die „Schweizer Messer“ der digitalen Welt werden dabei immer vielfältiger. In der Paneldiskussion, moderiert von Prof. Rolf Kruse von der FH Erfurt, wurde einmal mehr deutlich, dass die Hochschulen in Thüringen mit ihren Informatik- und Software-Entwicklungs-Studiengängen eine gute Grundlage bilden.

Insbesondere in dem Bereich “Industrial Apps” liegt noch viel Business Potential. Jürgen Mayer von der plazz entertainment AG ist überzeugt, dass B2B Apps auch zum festen Alltag im professionellen Unternehmenseinsatz werden. Bekannte App – Leuchtturmprojekte aus den Branchen Maschinenbau, Handel, Infrastruktur, Energie und Logistik zeigen heute schon anschaulich die vielfältigen Vorteile.

Diskutiert wurden u.a. die Schlagworte Consumerization der IT, BYOD, Branchen und Wachstumsfelder für Apps in Thüringen. Welche Rahmbendigungen kann die Politik schaffen, welche Initiativen fördern die Wachstum, wie forciert man den Dialog mit KMU´s.

Die Anwendungsfelder für Industrial Apps sind so vielfältig, dass wir heute noch nicht erahnen können, welche Lösungen und Dienste damit bedient werden, sagte Jürgen Mayer.

Die Vorteile von Unternehmen beim Einsatz von B2B oder Industrial Apps sind durchaus gegeben wie zum Beispiel:

  • Preiswerte und einfache Hardware in der Beschaffung – Consumerization der IT / BYOD/ SYOM
  • Viele Menschen besitzt bereits Handy oder Tablet und sind mit dem Umgang bestens vertraut – geringe Einstiegshürde und Lernbarrieren für die Anwender
  • Die Einsatzgebiete / -felder werden immer größer und spezieller
  • Vielfältigkeit sind nur einige der Argumente, die für eine Entwicklung professioneller Apps für einen gezielten Personenkreis in und um Unternehmen sprechen.
  • Firmen können mit einer App aber auch der Anschaffung teurer Einsatzgeräte (Beispiel: Barcode Scanner, Fernbedienung, Eingabe-Ausgabe-Einheit) entgegenwirken.
  • Da ein Großteil der Mitarbeiter/Kunden mit der Nutzung von Smartphones und Tablets vertraut sind, sammeln die niedrige Einstiegsschwelle und die hohe Usability Akzeptanz-Pluspunkte.
  • Weiterhin ist der Rollout neuer Software oder Updates mit der bestehenden Infrastruktur der App Store stark vereinfacht und auch für geschlossene und klar abgegrenzte Benutzergruppen übre ein mobile Applikation Management (MAM) möglich.

Die Erfurter Auftakt-Diskussion zum Thema Apps war ein gelungener Startschuss, welcher hoffentlich seine Fortsetzung in weiteren Aktivitäten finden wird.

Die in Erfurt ansässige plazz entertaiment AG selbst bietet in Kooperation mit der IHK Erfurt im Juni (13.6.) und Juli (17.7.) konkrete App Seminare sowohl als Einführugsseminar als auch spezielle Branchenseminare an.


Stefan Heinz

Als Art Director ist Stefan Leiter im Bereich Design und Konzeption. Mit Wurzeln in der Welt von Werbeagenturen und dem generalistischen Studium in Online Medien an der Hochschule Furtwangen University hat er sich auf UI und UX sowie Beratung und Kommunikation vertieft.


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